Dr. Ophelia Nick BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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Agrarwende

Konsequent bin ich GRÜNE, denn ich will eine tiergerechte Landwirtschaft und den Schutz unserer Biodiversität und zwar jetzt!

Ophelia NickOphelia Nick
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Was kann und muss sich ändern in der Landwirtschaft

Viele Landwirt*innen fühlen sich von den GRÜNEN missver­standen, in die Ecke getrieben und mit teuren Maßnahmen malträtiert. Es ist Zeit ins Gespräch zu kommen. Ist die bäuerliche, nachhaltige und tiergerechte Land­wirtschaft eine romantische Vorstellung der GRÜNEN? Dem steht die hoch­effiziente Agrar­wirt­schaft gegenüber, deren höchstes Ziel die Produktivität ist, d.h. Hoch­leistung der Tiere und der Acker­pflanzen. Vielfalt des Saat­gutes oder unterschied­liche Tier­rassen, weniger Gülle und Pestizide, die in Böden, Wasser und Luft gelangen und ein Erhalt der Kultur­landschaft werden diesem Ziel oft untergeordnet. Jährlich gibt jedoch eine hohe Anzahl von Landwirt*innen ihren Hof auf, da der Betrieb trotz allem nicht wirtschaft­lich arbeitet. Das Höfesterben, beschleunigt durch die Milchkrise, hat dramatische Ausmaße angenommen.Das ist nicht hinnehmbar!

Wir GRÜNE wollen die EU Gelder dafür verwenden, Bauern­höfe zu unterstützen, damit sie wirtschaftlich, aber auch ökologisch und tierwohl­orientiert arbeiten. Z.B. soll bei der Zucht von Nutz­tieren auch die Gesundheit und nicht allein der Fleisch­ansatz oder die Milch­leistung im Vordergrund stehen. Auch alte Tierrassen, die oft genügsam und gesund sind, müssen wieder gehäuft in der Landschaft auftauchen. Das Futter landwirtschaft­licher Nutztiere soll vermehrt aus Deutschland kommen und nicht aus Südamerika. Da zerstört es Regenwälder, muss über weite Strecken transportiert werden und ermöglicht so erst die Menge an Tierhaltung, die man im Volksmund dann Massentier­haltung bezeichnet. Der Ackerbau muss heimischen Pflanzen, Insekten und Vögel weiterhin auch Lebens­grundlage sein. Blühstreifen, Fruchtfolgen und der Verzicht auf Pestizide hilft dabei und muss bei den Subven­tio­nen mehr beachtet werden. Denn Landwirtschaft steht direkt mit dem welt­weiten dramatischen Artensterben in Verbindung und auch Klimaschutz geht ohne Veränderung auf den Höfen nicht.

Was wollen wir GRÜNE tun?

Wir wollen aussagekräftigere Siegel auf unseren Nahrungs­mitteln. Wie bei der Eierkennzeichnung sollen Verbraucher*innen erkennen, unter welchen Bedingungen das Lebensmittel hergestellt wurde. Und die Rahmen­bedingungen der Landwirtschaft müssen sich so ändern, dass Haltungen unter denen Tiere leiden oder Pestizide, die z.B. nachweislich Bienen schaden, nicht mehr zugelassen werden.

Rolf Handke Pixelio

Rolf Handke Pixelio

Wir können den Weg zu einer nachhaltigen Landwirtschaft nur gemeinsam schaffen. Dass viele Menschen keine Vorstellung von Landwirt­schaft haben, noch nie in ihrem Leben ein Schwein oder ein Huhn gesehen haben, ist beunruhigend. Fehlende Wertschätzung zeigt sich dann z.B. durch die massenweise Lebensmittel­verschwendung. Deshalb muss mehr aufgeklärt und durch Siegel besser gekennzeichnet werden. Bauer*innen, Politik und Gesellschaft müssen aufhören sich gegenseitig zu beschuldigen und zusammen an einer Form der Landwirtschaft arbeiten, die im Einklang mit der Umwelt und auch der Region funktioniert.

Ich arbeite in vielen Funktionen als GRÜNE Politikerin und habe meine Schwerpunkt in der Agrarpolitik.Bei diesem BDK Antrag habe ich viel Herzblut reingesetzt und viel verhandelt. Der Antrag wurde von der BDK 2015 angenommen und ist Grundlage GRÜNER Agrar- und Tierschutzpolitik.

Tiere in der Landwirtschaft – eine Frage der Haltung! (BDK-Antrag)

Wir wollen raus aus der agroindustriellen Sackgasse! Damit der Umbau der Landwirtschaft hin zu einer umwelt- und tiergerechten Landwirtschaft gelingt, müssen wir uns gemeinsam auf den Weg machen: Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, die Lebensmittelindustrie und der Handel, die Wissenschaft – insbesondere die Agrar- und Ernährungswissenschaften – und die Politik.

Lesen Sie den vollständigen BDK-Antrag!

NRW – LDK Leitantrag zum ländlichen Raum

Der Leitantrag zum ländlichen Raum wurde mit großer Mehrheit auf der LDK angenommen. Viele meiner Beiträge sind übernommen, und ich freue mich auf die nächste Zeit, in der wir uns im ländlichen Raum mit GRÜNEN Akzenten einbringen. Viel Spaß beim Lesen! Um den Leitantrag zu lesen, bitte hier klicken!

 

privat und beruflich: 1973 geboren, Ruhrgebietskind, verheiratet, 4 Jungs. Nach dem Abi zum Biohof. Tierärztin, summa cum laude in Tierverhalten promoviert. Zurzeit Politikerin, Unternehmerin und Ehrenämter (Z.B. ABL e.V. NRW Vorsitz, Mehr Demokratie e.V., INGA Flüchtlingshilfe e.V, usw.) GRÜNE Funktionen: Mitglied im Landesvorstand NRW, Sprecherin BAG Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Mitglied in zwei LAGen und Votum von beiden. Sprecherin KV Mettmann, sachkundige Bürgerin in der Kreistagsfraktion, im Rat der Stadt Wülfrath und Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses.