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Über mich

Heimat bedeutet Verbundenheit mit den Menschen, der Landschaft und die Geschichte der Region.

Autorin

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Lebendige Höfe statt trister Agrarfabriken
Denken wir an Bauernhöfe, prägen häufig romantische Vorstellungen unser Bild: zufriedene Bauern, glückliche Tiere, idyllische Landschaften. Doch die Realität sieht leider meist anders aus: Agrarfabriken, Massentierhaltung und Monokulturen dominieren den ländlichen Raum. »Was wir brauchen, ist eine Agrarwende«, sagt die Autorin Ophelia Nick. In ihrem neuen Buch „Neue Bauern braucht das Land“ zeigt sie, wie wir diese realistisch gestalten können – ohne triste Agrarfabriken und mit lebendigen Höfen, von denen alle profitieren: Bauern, Verbraucher und Natur.
Das Motto »wachse oder weiche« prägt derzeit die Landwirtschaft: kleinbäuerliche Höfe werden immer häufiger aufgegeben, stattdessen übernehmen großindustrielle Agrarfabriken die Rolle der Lebensmittelproduzenten. Doch dabei entsteht eine Landwirtschaft, die nicht nur Mensch, Tier und Natur schadet, sondern auch der Erzeugung vielfältiger und gesunder Lebensmittel. Erklärtes Ziel von Tierärztin Ophelia Nick ist es, diese Entwicklung aufzuhalten und umzukehren. Für sie bedeutet eine moderne Landwirtschaft, »mit der Natur zu arbeiten statt gegen sie«. Worum es ihr nicht geht: ein Zurück in eine idealisierte Vergangenheit. Denn ihre »neuen Bauern« setzen durchaus auf Technik – solange sie Natur und Umwelt nicht schädigt.
In »Neue Bauern braucht das Land. Ein Plädoyer für gute Lebensmittel aus einer gesunden Umwelt« erklärt Ophelia Nick anschaulich, wie und warum sich die bäuerliche Landwirtschaft zur Agrarindustrie gewandelt hat. Sie stellt inspirierende Vorreiterinnen und Pioniere vor, die andere Wege gehen und sich tagtäglich für die Vision einer pestizidfreien, tiergerechten und artenreichen Landwirtschaft einsetzen.

Gesellschaft zur Transformation der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft

Plan der Beweidung

Der Mensch ist zum bestim­men­den Faktor für das globa­le Ökosys­tem gewor­den – mit verhee­ren­den Umwelt­aus­wir­kun­gen wie wir heute sehen. Mitten­drin: die Land­wirt­schaft, unse­re exis­ten­zi­el­le Grund­la­ge, die zuneh­mend bedroht ist. Diese neu zu denken und zu leben sowie den Wandel in der Agrar- und Lebens­mit­tel­wirt­schaft voran­zu­trei­ben, dazu fühlt sich unse­re Gesell­schaft Leben­di­ge Land­wirt­schaft verpflich­tet.

Bundesarbeitsgemeinschaft
Landwirtschaft & ländliche Entwicklung der GRÜNEN

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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN steht für eine nachhaltige und bäuerliche Landwirtschaft, die vereinbar ist mit dem Erhalt der Artenvielfalt, die Umwelt und Klima schont und tiergerecht sowie gentechnikfrei wirtschaftet. Nur eine solche Landwirtschaft kann Wertschöpfung in ländlichen Regionen schaffen. Die fachliche Diskussion dazu wird u.a. in Arbeitsgemeinschaften auf Landes- und Bundesebene geführt. Wer Spaß hat an Grüner Landwirtschaftspolitik und sich für dieses Thema einbringen will, ist herzlich eingeladen zu uns zu kommen! Eine Mitgliedschaft bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist dazu nicht erforderlich.

Bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gibt es Arbeitsgemeinschaften (AG), sowohl auf Bundesebene (BAG) als auch auf Landesebene (LAG).
Sprecherteam: Ophelia Nick und Jan Sommer

Talhof & Rengoldshausen

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Bauernhöfe, die ich meine
„Es gehört ein Gleichgewicht zwischen Viehbestand, Futteranbau, Getreide und so weiter dazu, sodass ein sich selbst tragender, lebendiger Organismus entsteht. Es gehört dazu, dass Leguminosenanbau, Heckenpflanzen, Vögel, und Bienen gepflegt werden, auf alles, was zu einem natürlichen Organismus gehört einschließlich Regenwürmer, Ringelnattern und Kröten geachtet wird.“ So beschrieb mein Großvater in den sechziger Jahren sein damals bereits drei Jahrzehnte währendes Engagement in der Landwirtschaft. Inspiriert von den landwirtschaftlichen Vorträgen Rudolf Steiners übernahm er zwei Bauernhöfe und entwickelte mit den Betriebsleitern die ersten Ideen zu einer biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Unzählige Ferien verbrachte ich auf diesen Höfen und entdeckte dort meine Leidenschaft für die Landwirtschaft. Beide Betriebe bildeten bis heute hunderte Lehrlinge aus und halfen so dabei, die Idee der biologisch-dynamischen Anbauweise in die Welt zu tragen. 1929 wurde der Talhof im eisigen Ugental auf der Schwäbischen Alb und 1932 der in der Nähe des Bodensees gelegene Hof Rengoldshausen auf biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt.
Diese schönen Höfe haben nicht nur schwierige Zeiten überlebt, sie haben sich in den vergangenen Jahrzehnten auch stets weiterentwickelt. Heute sind sie Zentren für Bildung, Forschung, Erholung und Kultur geworden: Schulen, Kindergärten, Altenheime, Hofläden und Cafés haben auf dem Gelände um die Höfe Platz gefunden. Hier erleben Menschen eine andere Art der Gemeinschaft und vor allem eine Landwirtschaft, die gut mit der Natur wirtschaftet, aber auch ein zentrales Element unserer Gesellschaft bildet.

Aufgaben und Ämter

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Ehrenämter

  • Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (Vorsitzende gemeinsam mit Bernd Schmitz)
  • Förderkreis Basketball Wuppertal-West, Mitglied und lange Jahre Vorsitz
  • Interessengemeinschaft Talhof gGmbH, Geschäftsführung
  • Stiftungsrat der Cultura GmbH
  • Mehr Demokratie e.V. (Mitglied seit über 20 Jahren)
  • INGA Flüchtlingshilfe e.V.
  • Gründungsmitglied Verein "Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V."
  • Hof zur Hellen e.V.

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL e.V.)

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Vom Rheinland bis zum Westfälischen haben sich viele Bäuerinnen und Bauern uns angeschlossen, um die bäuerliche Landwirtschaft zu unterstützen. Die Landwirtschaft ist in einem steten Wandel und wir wollen die Zukunft der landwirtschaftlichen Entwicklung in NRW mit Ideen bereichern und beeinflussen. Wir sind überzeugt, dass eine vielfältige Landwirtschaft, die auf Gentechnik verzichtet und von Familien geführt ist, eine Zukunft hat.
Jedes Jahr müssen Familien ihre Hoftore für immer schließen und oft die über Generationen bewirtschafteten Höfe aufgeben. Dieser Entwicklung stellen wir uns entgegen und mischen uns auch politisch ein. Wir entwickeln Konzepte zum Erhalt einer bäuerlichen Landwirtschaft und machen Vorschläge wie Gelder von EU, Bund oder Land für bäuerliche Landwirtschaft verwendet werden können. Wir erarbeiten Positionspapiere, um Qualität auf den Höfen zu erhalten und zu entwickeln, in der Tierhaltung, im Ackerbau, beim Waldbau und auch Vermarktung. Wir bearbeiten regelmäßig Projekte wie das sehr erfolgreiche Projekt zum Leguminosenanbau, oder aktuell zum bäuerlichen Saatgut.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, kontaktieren Sie uns gerne, werden Sie Mitglied oder melden Sie sich für ein Probeabo der Bauernstimme an.