Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung

Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung – ein Rückblick auf eine Veranstaltung auf Haus Düsse

Vor rund 400 Landwirt*innen diskutierten Politik, Wissenschaft und Vertreter des Bauernverbandes über die Zukunft der Tiere in der Landwirtschaft. Ein „weiter so“ scheint ausgeschlossen und es ist eher die Frage wie schnell und mit welchen Schritten sich die Landwirtschaft zukünftig ändert.

Klar ist, dass betonte auch Johannes Remmel, dass wir eine Gesamtstrategie von der Zucht bis zur Ladentheke brauchen, in der alle Probleme offensiv angegangen werden. Dazu gehört ein Umdenken alles Beteiligen und nicht zuletzt müssen Verbraucher*innen durch eine viel bessere Aufklärung und Kennzeichnung mit ins Boot geholt werden.

Die Landwirt*innen sollen bei der Neuausrichtung unterstützt werden, denn es ist eine Gesamtgesellschaftliche Aufgabe eine tierwohlorientierte, klimaschonende und auf Boden- und Wasserschutz achtende Landwirtschaft zu haben. Trotz vieler Differenzen war bei vielen der ernsthafte Wunsch einer Einigung zu spüren. Die Landwirt*innen wünschen sich Handlungssicherheit und klare Aussagen von der Politik zur Zukunft der Landwirtschaft.

In landwirtschaftlichen Betrieben wird in langen Zeitabschnitten die mehrere Jahrzehnte überdauern gedacht. Deshalb müssen jetzt die Grundlagen für einen Umbau der Landwirtschaft gelegt werden, der von der Gesellschaft auch akzeptiert wird und von der die Landwirte ein auskömmliches Leben führen können.

Haus Uesse

Eine rege Podiumsdiskussion