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BIOFACH 2026
12.02.2026

BIOFACH 2026: Die Bio-Branche geht voran, während die Bundesregierung bremst

Pressestatement BIOFACH 2026

BIOFACH 2026: Die Bio-Branche geht voran, während die Bundesregierung bremst

Ophelia Nick, Sprecherin für Landwirtschaftspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, kommentiert das Ende der BIOFACH-Messe wie folgt:

„Die BIOFACH zeigt jedes Jahr aufs Neue, welches Potenzial für Umwelt, Wirtschaft und Verbraucher*innen in der ökologischen Landwirtschaft steckt. Doch statt diesen Schwung politisch aufzugreifen, bleibt Landwirtschaftsminister Rainer untätig. Die Nachfrage nach Bioprodukten wächst, aber viele Bio-Betriebe können sie nicht mehr bedienen, weil die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein politisches Umsetzungsdefizit.

Wenn heute über 40 Prozent der Bio-Möhren importiert werden müssen, ist das nicht einfach Marktgeschehen, sondern es ist das Ergebnis verfehlter Politik. Während Minister Rainer auf globale Exportmärkte setzt, geraten heimische Bio-Betriebe unter Druck. Dabei geht es längst nicht nur um Marktanteile, sondern um Ernährungssicherheit, regionale Versorgung und gute Arbeitsplätze auf dem Land.

Die Biobranche kann, wenn die Politik sie lässt. Mit fast 400.000 Beschäftigten ist sie ein stabiler Jobmotor mit kontinuierlichem Wachstum. Doch für Minister Rainer scheint sie keine Priorität zu haben. Wir Grüne setzen bewusst einen anderen Schwerpunkt. Deshalb war ich mit Britta Haßelmann, Karl Bär und Sascha Müller auf der BIOFACH: um zuzuhören, Präsenz zu zeigen und politische Rückendeckung zu geben. Wir stehen fest an der Seite der Biobranche, weil sie Zukunft ermöglicht und politische Verlässlichkeit verdient.“

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