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20.07.2026

Ophelia Nick auf Sommertour im Kreis Mettmann: Wasser ist Leben und sein Schutz beginnt vor unserer Haustür

Ophelia Nick auf Sommertour im Kreis Mettmann:

Wasser ist Leben und sein Schutz beginnt vor unserer Haustür

Unter dem Motto „Wasser ist Leben und sein Schutz beginnt vor unserer Haustür“ ist die Bundestagsabgeordnete Dr. Ophelia Nick (Bündnis 90/Die Grünen) in diesem Sommer auf Tour durch ihren Wahlkreis Mettmann Nord gegangen.

Im Mittelpunkt standen Projekte, Initiativen und engagierte Menschen, die sich für den Schutz unserer Wasserressourcen einsetzen: von der Trinkwasserversorgung und innovativer Wasseraufbereitung über Renaturierungsmaßnahmen und Auenwiedervernässung bis hin zur Umweltbildung und ehrenamtlichem Engagement an und auf dem Wasser.

„Die Klimakrise macht deutlich, dass sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Dürreperioden, Starkregen, sinkende Grundwasserstände und neue Schadstoffe stellen uns vor große Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es im Kreis Mettmann viele Menschen, Unternehmen und Vereine, die mit großem Engagement Verantwortung übernehmen. Dieses Engagement möchte ich sichtbar machen und würdigen“, erklärt Dr. Ophelia Nick.

Nick besuchte gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Wasserwerk Homberg der Stadtwerke Ratingen. Dort informierten Experten darüber, wie die langfristige Versorgung der Ratinger Haushalte mit hochwertigem Trinkwasser sichergestellt wird.

„Sauberes Trinkwasser gehört zu unseren wichtigsten Lebensgrundlagen. Die Besichtigung hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Know-how und Verantwortung notwendig sind, damit jeden Tag hochwertiges Trinkwasser aus unseren Wasserhähnen fließt. Angesichts der Folgen der Klimakrise müssen wir unsere Wasserversorgung resilient und zukunftsfest aufstellen“, so Nick.

Anschließend führte die Sommertour an den Grünen See. Dort stellte die DLRG ihre ehrenamtliche Arbeit in den Bereichen Wasserrettung, Schwimmausbildung und Prävention vor. Gemeinsam mit dem Wassersportverein wurde deutlich, wie eng Freizeit, Naturschutz und Sicherheit am Wasser miteinander verbunden sind.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Umweltbildung. Die Biologiestudentin und Tauchlehrerin Sara Concellon von der Bergischen Universität Wuppertal stellte ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Grünen See vor. Bei ihren Bildungsangeboten lernen junge Menschen die Tier- und Pflanzenwelt des Sees kennen und erfahren, warum intakte Gewässer für Mensch und Natur unverzichtbar sind. Ergänzend informierte Ratingens Umweltdezernent Bert Wagener über Maßnahmen zum Schutz und zur ökologischen Entwicklung des Grünen Sees.

„Die vielen Ehrenamtlichen der DLRG leisten einen unschätzbaren Beitrag. Sie retten Leben, vermitteln Sicherheit im Umgang mit Wasser und stärken gleichzeitig das Bewusstsein für unsere Gewässer. Genauso wichtig ist es, Kinder und Jugendliche früh für den Wert unserer Gewässer zu begeistern. Wasserschutz beginnt mit Wissen, deshalb ist Umweltbildung ein entscheidender Baustein für nachhaltigen Gewässerschutz“, betont Nick.

Den Abschluss ihrer Sommertour bildeten der Besuch des Klärwerks Angertal sowie des Umweltbildungszentrums mit Wassermuseum und Waldpädagogik in Heiligenhaus. Gemeinsam mit den Fachleuten vor Ort warf Ophelia Nick einen Blick darauf, wie Schadstoffe möglichst gar nicht erst in unsere Gewässer gelangen und welche Rolle moderne Abwasserreinigung, Umweltbildung und Prävention für den langfristigen Schutz unserer Wasserressourcen spielen.

„Der wirksamste Gewässerschutz beginnt dort, wo Schadstoffe gar nicht erst in den Wasserkreislauf gelangen. Moderne Klärtechnik ist dabei unverzichtbar, gleichzeitig müssen wir den Eintrag von Mikroplastik, Medikamentenrückständen und PFAS konsequent reduzieren. Wasser zu schützen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der Technik, Politik und Bildung Hand in Hand gehen müssen“, so Nick.

Zum Abschluss ihrer Sommertour zieht die Bundestagsabgeordnete ein positives Fazit: „Die Sommertour hat gezeigt, wie vielfältig das Engagement für den Wasserschutz in unserer Region ist. Sauberes Wasser braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, innovative Ideen entwickeln und unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen. Diese guten Beispiele möchte ich sichtbar machen und gemeinsam daran arbeiten, dass sauberes und bezahlbares Wasser auch in Zukunft für alle verfügbar bleibt.“

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